Industrieputzlappen, Mehrweg-Putzlappen
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    Ausgabe 04/03


Über die ökologische & soziale "Einwegkomponente"

Lappen für die Nachhaltigkeit ...

.. und das nicht nur im Hinblick auf einen ökologischen, sondern auch sozialen Aspekt. Gemeint sind schlichtweg Putzlappen. Für die Industrie gelten sie als sogenannte C-Produkte, d.h. oft ist die Kaffeesorte in Automaten wichtiger als irgendein "Fetzen". Trotzdem werden sie überall dort gebraucht wo Reinigung gefragt ist.

Im Prinzip kann, laut einer Studie aus dem Jahr 2001, zwischen drei Sorten Putzlappen unterschieden werden: Putzkrepp aus Papier, Mietwasch-Putzlappen oder Einweg-Putzlappen.



Wobei jede dieser Sorten über einen unterschiedlich hohe Umweltver-träglichkeit verfügt. Putzkrepp aus Papier schneidet nicht gerade positiv ab. die schlecht ökologische Ausgangslage beginnt schon bei der Herstellung der Resourcen-verbrauch ist enorm. Und der Spagat zwischen Festigkeit und Saugfestigkeit gelingt nicht.
Außerdem : einmal verwenden und dann ab in die Mülltonne.

Bei Mitwasch-Putzlappen handelt es sich um ein weit verbreitetes System. Dennoch hat dieses Mehr-wegsystem seine ökologischen Tücken. Man denke nur an das Wasser und die hochaktiven Waschmittel, die während des Waschvorgangs verbraucht werden. Nicht zu vergessen die div. Transportwege.

.Trotzdem macht das Mietwasch-system in gewissen Bereichen Sinn, klassisches Beispiel wäre eine Druckerei.

Sieger in diesem Zusammenhang sind Einweg-Putzlappen aus defekten, aber sauberen und saugfähigen Kleidungsstücken oder Ausschussware aus Baumwolle. Textile Putzlappen nehmen weit mehr Schmutz auf und können länger verwendet werden als solche aus Papier.

 

 


 

Die Studie aus dem Büro Ing. Leiler be-scheinigt dem Einweg Putzlappen aus Textil den 8-fach geringeren Ressourcenbedarf als jenem aus dem Mehrwegsystem. In Auftrag gegeben hat diese Studie die Vorarlberger Firma Hans Sperger. Ursprünglich ein reiner Entsor-gungsbetrieb für Altpapier und Textilabfälle, konzentriert sich das Unternehemen nun seit vielen Jahren auf den Nischenmarkt Putzlappen. Nicht nur die ökolo-gische Komponente liegt dem Firmeninhaber Hubert Sperger dabei am Herzen, sondern auch die soziale. "Das Produkt an sich ist nicht neu. Neu ist, dass die Caritas Vorarlberg mit dem Projekt
"Carla Tex" die gesammelten Altkleider nicht wie üblich an einen Händler verkauft, sondern selbst sortiert.

Carla Tex beschäftigt langzeitarbeitslose oder schwer vermittelbare Frauen. Wir kaufen die ungeschnittenen Putzlappen, lassen schneiden und ver-packen", so Sperger. Anfangs wurden die Schneide-arbeiten bei der Jugendwerkstätte in Dornbirn durchgefüht. Doch Qualität überzeugt: Heute ist zusätzlich die Anlernwerkstätte der "Lebenshilfe" sowie die Drogenberatungsstelle "HIOB" an der Produktion beteiligt.

"Auch wenn die soziale Nachhaltigkeit ab und zu ein Verkaufsargument sein kann, ist es recht mühsam, eine funktionierende Logistik und ein Controlling aufzubauen.Trotzdem bin ich froh diesen Weg gegangen zu sein", resümiert Sperger: Alles spricht von sozialer Verantwortung, ich habe die Gelegenheit sie täglich zu leben und es macht mich stolz, ein sogenanntes Wir-Gefühl geschaffen zu haben.

 

   
   



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