Industrieputzlappen, Mehrweg-Putzlappen
Forststr. 8a, A-6890 Lustenau, Tel.: +43(0)5577/82538
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JÄNNER / FEBRUAR 2003
EIN PRODUKT DER BOHMANN-GRUPPE

PUTZLAPPEN, EIN "C-WERTIGER" ARTIKEL, ABER MIT HOHER UMWELTRELEVANZ

C-wertige Güter, so weiß der Einkäufer eines Unternehmens, sind für die Produktionsabläufe kaum entscheidend und auch die Kosten für deren Anschaffung fallen nicht wirklich ins Gewicht. Dennoch sind sie besonders in ökologischer Hinsicht wichtig, wie das Beispiel Putzlappen beweist. Immerhin werden davon vor allem in Metall verarbeitenden Betrieben, in der Kunststofferzeugung, im Maschinen- und Fahrzeugbau, in Druckereien, in Kfz-Werkstätten und beim Schiliftbau alleine in Österreich jährlich etwa 6.000 Tonnen verbraucht !

Eine im Juli 2001 vom Technischen Büro Leiler (TBL) und Gert Irgang-business transformation durchge-führte Lebenszyklus-Ressourcen-analyse*) unterscheidet drei Sorten von Putzlappen und attestiert diesen auch unterschiedlich hohe Umwelt-verträglichkeit. Die Bewertung be-rücksichtigte dabei die Produktion, die Auslieferung an die Kunden sowie die anschließende Entsor-gung.

So schneidet Putzkrepp aus Papier (auch bei Verwendung von Altpapier) auf grund des enormen Ressourcenverbrauchs eher schlecht ab. Das Hauptproblem ist der Spagat zwischen Festigkeit und Saugfähigkeit, wobei ein Mehr an Festigkeit einen erhöhten Einsatz von Bindemitteln bedingt, was wieder die Saugkraft senkt. Überdies wird Putzkrepp nur einmal ver-wendet und dann weggeworfen.

Dann also Mietwasch-Putzlappen! Nicht in jedem Fall ! Immerhin müssen diese Reinigungshilfen eigens gefertigt und konfektioniert werden. Überdies fallen pro Wasch-vorgang etwa zwölf Liter Wasser an und es bedarf hochaktiver Wasch-substanzen und eines entsprechen-den Energieeinsatzes; dazu kommen oft lange Trasportwege. Alles in allem Faktoren, die Mehrweg Putzlappen nur für bestimmte Bereiche (z. B. Druckereien) geeignet erscheinen lassen.

*) die Studie können sie auf unserer Homepage - Menüpunkt Ökobilanz gerne ausdrucken.

Eindeutige "Testsieger" waren vielmehr Einweg-Putzlappen, ge-wonnen aus defekter aber sauberer Baumwollwäsche aus der Altkleider-sammlung bzw. Ausschuss aus der Baumwollstofferzeugung. Andern-falls thermisch verwertet, sind die Vorteile unübersehbar: So nehmen textile Putzlappen beträchtliche Schmutzmengen auf, werden länger verwendet und stellen


Aufbereitung von Putzlappen

 

danach einen natürlichen Brennstoff dar, wobei Baumwolle zusammen mit dem andhaftenden Schmutz für einen Brennwert sorgt, der Zusatzbrennstoffe wie Schweröl unnötig macht. Das Fazit: Einweg-Putzlappen sind (incl. Entsorgungskosten) um 35 % günstiger und um den Faktor 7,1 um-weltschonender (Quelle: Ressorucen-analyse) als Mietwasch-Putzhilfen !

Als Pionier für Papier- und Textilroh-stoffe (der Lustenauer Kleinbetrieb ist seit 1950 in der Entsorgung von Papier- und Textilabfällen engagiert) hat der Vorarlberger Hans Sperger- er übernahm 1970 den Betrieb vom Vater - diese Vorteile längst erkannt - und die günstige Ökobilanz seiner Produkte sogar noch um einen weiteren Faktor, den der Sozialen Nachhaltigkeit, bereichert.

Die Aufbereitung (Sortieren , Schneiden, Verpacken) der Sperger-Putzlappen erfolgt nämlich durch Schützlinge der Caritas (Projekt Carla Tex für langzeitarbeitslose Frauen), der Lebenshilfe , der Drogenberatungsstelle HIOB und der Jugendwerkstätte Dornbirn, die damit eine sinnvolle, eigenverantwortliche und fair entlohnte Beschäftigung finden.
In Zukunft ist die Zusammenarbeit mit weiteren ähnlichen Projekten geplant.Die Vorarlberger gelten als überaus sparsam, und in Polen wär's für uns vielleicht tatsächlich billiger", meint Hans Sperger schmunzelnd, "dennoch bin ich froh, diesen Weg gegangen zu sein!" Vielleicht auch deshalb, weil Sperger dadurch in seinem täglichen Geschäft mehr erlebt als ein durchschnittlicher Unternehmer "
Das stimmt schon. Soziale Verantwortung bleibt ja leider oft genug ein Schlagwort. In unseren Partnerwerkstätten hin-gegen ist das "Wir-Gefühl" täglich präsent, und wenn Jugend-liche aus der oft zitierten, Null-Bock-Ecke" mich mit einer freiwilligen Samstags-Schicht überraschen, um einen dringenden Auftrag zu erledigen, dann ist dies schon ein ganz besonderes Erlebnis!"

Praktisch und nüchtern wie es einem Vorarlberger geziemt, fällt dann wieder Spergers Resümee aus: "Das Wichtigste ist jedoch, in den Jugendlichen eine Selbstwertgefühl aufzubauen, das auf dem Gefühl des Gebrauchtwerdens gegründet und das sie schließlich wider den Sprung auf den ersten Arbeitsmarkt schaffen lässt."

   
   



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